{"id":722,"date":"2010-05-03T12:02:58","date_gmt":"2010-05-03T11:02:58","guid":{"rendered":"http:\/\/pedrotivadar.de\/?page_id=722"},"modified":"2010-05-11T14:05:34","modified_gmt":"2010-05-11T13:05:34","slug":"deutsch","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/pedrotivadar.de\/?page_id=722","title":{"rendered":"Deutsch"},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Einf\u00fchrung in das spirituelle Bogenschie\u00dfen im Alltag<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Zeitraum: <\/strong>2 Tage: ab Samstag vormittag bis Sonntag nachmittag<\/p>\n<p><strong>Ort: <\/strong>Burg Rabenstein bei Belzig bzw. Niemegk oder Schlo\u00df Dracula in Schenkendorf<\/p>\n<p><strong>\u00dcbernachtung: <\/strong>1 Nacht in mittelalterlichen Millieu<\/p>\n<p><strong>Verpflegung:<\/strong> Kulinarisches Essen\/ Catering<\/p>\n<p><strong>Teilnehmerzahl: <\/strong>10-15 Personen<\/p>\n<p><strong>Ziel der Veranstaltung:<\/strong> Erlernen des intuitiven Schie\u00dfens und Treffens, als intuitive Lebensphilosophie, schie\u00dfend wahrnehmen und im Alltag praktizieren<\/p>\n<p><strong>Struktur und Aufbau des Seminars<\/strong>:<\/p>\n<p><strong>Im Rittersaal: <\/strong>vertrautes Umgebung &#8211; sitzend wie im Seminarraum mit Blackboard&#8230; , Theoriestunde<\/p>\n<ol>\n<li>Kennenlernen der Teilnehmer durch ihre Motivation zum Bogeschie\u00dfen zu erfragen\/ Symbol als Gruppengef\u00fchle aufzubauen<\/li>\n<li>Kurze Einf\u00fchrung in die Philosophie des intuitiven Bogenschie\u00dfens\/ Pr\u00e4historische und historische K\u00e4mpfe und Pers\u00f6nlichkeiten, die Ahnen<\/li>\n<li>Kennenlernen der Utensilien\/ Bogen, Pfeil, Zielscheibe, Nock, Sehne, Spitze, Handschuhe, Armsch\u00fctzer, usw&#8230;.Materie Erkundung, fr\u00fcher und heute, anfassen und ausprobieren<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Auf dem Burghof:<\/strong> Aufstellung in Viertelkreis, jeder hinter seinem \u201eBegleitstein\u201c, vor einer Schie\u00dfscheibe, gleichzeitig auf Befehl schie\u00dfen, anschlie\u00dfend einzeln und auf eigene Zielscheibe<\/p>\n<ol>\n<li>Erlernen des Aufspannens des Bogens, als Symbol die Lebensenergie zu f\u00f6rdern\/ Kundalini Federspannung\/ praktisch: Sehnensetzen<\/li>\n<li>K\u00f6rperhaltung als Symbol f\u00fcr Heldenbild, K\u00e4mpferhaltung!!!!<\/li>\n<li>Atmungstechnik \u00fcben mit Bogenspannen und entspannen, Symbol f\u00fcr lebensreale Spannung und Entspannung aus Perspektive des Bogensch\u00fctzens<\/li>\n<li>\u201eLuftschie\u00dfen\u201c, als Symbol f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Vorstellungskraft\/ ohne Pfeil<\/li>\n<li>Einfedern des Pfeils als Symbol f\u00fcr das Mittel zum Zweck\/ Katalysator: kosmisches Einweben<\/li>\n<li>Der erste Schu\u00df aus zwei, drei Metern als Symbol f\u00fcr die Selbstsicherheit, Pers\u00f6nlichkeitstabilisierung, Willkommen in der neue Welt<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>7.<\/strong> Schrittweise die Distanz erh\u00f6hen als Symbol f\u00fcr die Erfahrung des eigenen Ma\u00dfes\/<\/p>\n<p>praktisch: sicher treffen, wenn nicht, dann einen Schritt zur\u00fcck zur Scheibe<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>. Mit gemeinsamen \u00dcbungen die Stimmung lockern und die Zusammengeh\u00f6rigkeit<\/p>\n<p>st\u00e4rken: blind schie\u00dfen mit Anweisung durch die Gruppe oder auf bewegliches Ziel\/ auf<\/p>\n<p>rollende Scheibe zu schie\u00dfen als Symbol f\u00fcr die dynamische Erweiterung oder R\u00fccken an<\/p>\n<p>R\u00fccken schie\u00dfen als Vertrauen in den Partner oder in Bewegung schie\u00dfen, Schritte<\/p>\n<p>Richtung Ziel und zur\u00fcck oder in den Himmelsrichtungen aufgestellte Scheiben schie\u00dfen<\/p>\n<p>mit Choreografie als Symbol f\u00fcr die Tapferkeit, z.B. aus allen Richtungen verteidigen und<\/p>\n<p>gleichzeitig attakieren k\u00f6nnen, oder Nachtschie\u00dfen mit Leuchtst\u00e4bchen, oder<\/p>\n<p>Distanzschie\u00dfen<\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><strong><em>Erweiterung der Philosiphie des Bogenschie\u00dfens<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-large;\"><strong>90 Grad <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><em><strong>oder<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\"><strong>Analyse unseres Sichtzemrums<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Einf\u00fchrung in die Erfahrung des huschenden Pfeiles, als Eroffnung eine neue Dimension unseres<\/span><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Standpunktes<\/span><\/p>\n<p>Nach dem Staub von Brille und Gehirn zu hauchen, flossen wir in die Symbolanalyse hinein, dann schossen wir durch die Dimensionen, wo meine, dann Deine, weiterer Ihre und wiederum unsere Sichtrichtung gemeinsam, aber doch endlich meine eigene intime Welt darstellt, und da stechen wir die Scheibenmitte, unser Sichtzentrums zu. Daraus hinaus bilden wir unsere Meinungen, aus den Prim\u00e4erfahrungen und ihen Motovationen ab. Sch\u00f6n, dass wissen wir schon, aber wir wollen ein h\u00f6chst komplexes Bild empfangen- nicht in unser eigenes hinein bremsen- was Seitenblicke, R\u00fcckblicke, verdiente Vorblicke.<\/p>\n<p>In einem idealen Fall, schie\u00dft man 90 Grad von seiner gew\u00f6nlichen Sichtrichtung seitlich weg, weil die ergonomische und erfahrungsgem\u00e4ssen Regeln uns dahin orientieren und binden. Schon die Vorstellung eines Seitenblickes kann uns ins Bedr\u00e4gnis bringen, weil das nicht gew\u00f6hnt ist, das wiederum kann unsere erlebte Stabilit\u00e4t gef\u00e4hrden. Allerdings, Bogenschiessen ist eine mechanische und gleichzeitig eine intellektuelle Methode, die F\u00e4higkeiten zu erfahren und zu f\u00f6rdern, die Rundschau aus dem eigenen Sichtzentrum hinaus, und gleichzeitig in alle Sichtrichtungen hinein. Willkommen in der k\u00f6niglichen Mehrdimensionalit\u00e4t.<\/p>\n<p>In 90 Grad-Etappen k\u00f6nnen wir die ganzen horizontale und vertikale Sichtrichtungen abdecken- innerhalb der Einschr\u00e4nkungen der menschlichen K\u00f6rperm\u00f6glichkeiten- mit schauende Pfeilschauer und pfeilende Schauerschauen. Auf diese Mechanik zu steigen- durch automatisertes, intuitives Schie\u00dfen- k\u00f6nnen wir die Sicherheit erarbeiten zum mehrdimensionalen Blick. Die einge\u00fcbte neue Schiessrichtung bedeutet: immer andere Urteilsbegr\u00fcndungen zu entdecken, wahrzunehmen und endlich einbauen zu k\u00f6nnen, in unser Wissenszentrum. Eine praktische, aber schon lange vor uns, von unseren Ahnen benutzte Wachsamkeitsintensivierung. Das kann bei dem einen den Kampfessieg- also t\u00f6ten- bedeuten und bei anderen unterst\u00fctzt es, die Karrierenaussichten zu kl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Die emphatischen F\u00e4higkeiten durch Bogenschie\u00dfen zu vertiefen oder zu erlernen und gleichzeitig zu praktizieren: den Kollegen, Freunde und Feinde, Familie und Verwandte verstehen zu k\u00f6nnen, wie wir uns in ihre Blickrichtungen hineinschie\u00dfen und das durch die Selbsterfahrung erst erm\u00f6glichen k\u00f6nnen. Das bedeutet: wir bereichern uns mit dem Anderen. Lernen k\u00f6nnen von den Anderen bedeutet: unsere F\u00e4higkeitsgrenzen zu erweitern, unsere Talente vervielfachen.<\/p>\n<p>Ich denke, das ist schon ein guter Grund Bogeschie\u00dfen zu lernen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wissenschaftsperformativ<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p><em><strong><br \/>\n<\/strong><\/em>Der Metaphysik des Falles<br \/>\n1. Ein Fall keimt sich von punkdimensionaler Gr\u00f6\u00dfe, in Ablauf des Zeitzwanges ger\u00e4t er in Kontakt mit seiner Umwelt, was ihn auf eine Weise schleift, verfeinert, andererseits wird mehr und schwer<br \/>\na.) Schleifen: in dem realen Geschehen laufen die Programme gleichzeitig und parallel. Der klitzekleine Fall ist sofort in dem Prozess des Schleifens. Schleifen bedeutet: aus dem groben Fall einen Schatz auszupolieren, aus dem muralen die feinen Kristall- Strukturen sichtbar machen, wie ein Beispiel.<br \/>\nb.) Wachsen in der Zeit bedeutet, gewollt-ungewollt, gezielt-ungezielt, die Zufallskr\u00e4fte sind am Werke, aber trotzdem klebt auf der Oberfl\u00e4che der neue Einfluss, immer neue Schichten sinken, teilweise brechen auf die Oberfl\u00e4che des Falles. Schneeballeffekt.<\/p>\n<p>Wir betrachten uns als K\u00fcnstlerin und K\u00fcnstler als den Ursprung, als Keim des Falles. Wir schauen uns in diesem Prozess an, als Fall\u00f6ffner, Fallpolarisierende, die aus eins zwei machen. Durch k\u00fcnstlerische Analysen, erm\u00f6glicht alle Sichtrichtungen, uns zu positionieren zu k\u00f6nnen, von wo aus wir das Geschehen real, von innen zu uns flie\u00dfen lassen k\u00f6nnen. Diese zentrale Position erm\u00f6glicht es, sogar zwingt uns den Kern des Falles zu begegnen.<br \/>\nDen zerteilten Fall auf Frau und Mann erleichtert die Reflexion, weil man nicht unter Einsamkeitsangst steht, oder nicht unter der \u00fcberw\u00e4ltigenden Masse des Geschehens blockiert.<\/p>\n<p>Konkret, aber auch als Darstellung: Aus der h\u00f6her des Raumes auf stilisiertem Leiter herunter zu sinken, unsere versteckter K\u00f6rper mehr und mehr aussch\u00e4len, immer weiter neue Trachte aus ziehend, gleicht weniger, aber durch die erscheinende Trachte bunter, also definierender zu werden. Wehrend des Untersenkens definieren wir uns als der zerteilte Fall, was erm\u00f6glicht f\u00fcr den Performance Betrachter mit einen zu ausw\u00e4hlen und sich als Mitmacher hinein zu f\u00fcllen.<\/p>\n<p>Auf der Boden des Raumes ankommen geht die weitere Schleifarbeiten los, die weitere Spezifikation, durch Licht und Ton Effekte, weil der Fall mit der reale Materie sich konfrontiert und dabei neue Dimensionen, neue schichten durchbrechen. Der Fall formt sich weiter, l\u00e4sst sich mehr und mehr verst\u00e4ndigen, worum eigentlich in der Vorstellung geht, welche k\u00fcnstlerische Positionen nehmen wir uns vor.<br \/>\nIn der Zeit der Fall \u00e4ndert sich, der Vermenschlichung und Vermaterialisierung: die Mensch sind die K\u00fcnstlern wer ihrem Einfluss auf die Zuschauer ausbreiten wollen, in Form von sie eingliedern, dabei nicht von Blick vergessen, Man und Frau erm\u00f6glicht den passende figuren sich zu vereinen.<\/p>\n<p>Die Vorstellung teils direkt, teils als Sattenspiel wird realisiert. Als Katalysator benutzen wir fotografischen und sprachliche Effektkombinationen, wo wir einen langen Fotopapier, ca. 10meter l\u00e4nger und 1meter Breite, in direkt beleuchten und dann vor ort Entwickeln. Die Beleuchtung durch aufs Blech Schwei\u00dfende Texthabdr\u00fccke, was wegen der Prozesses sich stark ver\u00e4ndert, und neue Falldimensionen annehmend sich weiter entwickelt.<br \/>\nDie lange Fotopapier Entwicklung ist schon f\u00fcr sich eine attraktive Aktion wird, weil die Fl\u00fcssigkeiten auf dem Boden liegenden Beh\u00e4lter sind, durch die m\u00fcssen wir das Papier f\u00fchren, wobei eine von uns ganz oben in kosmische H\u00f6he auf der Leiter ist, die andere ganz unten, in materialisierende Irdische Boden, dann langsam das Papier durchziehen, von oben nach unten, von unten nach oben, mehrmals abwechselnd, wie lange das Bild auf dem Papier erscheint.<\/p>\n<p>Die Wiedervereinigung zwischen transzendentale H\u00f6he und metaphysische Tiefe, findet auf dem weg des Falles, auf dem breite des Geschehenshorizont, was in unsere Fall senkrecht ist, zwischen Man und Frau, durch praktische Schwert zusammenschmieden an. Die geschmiedete Schwerte am ende mit gro\u00dfe Flammen leuchten auf, zu symbolisieren den Kl\u00e4rung alle F\u00e4llen durch wissenschaftliche Analyse und menschliche Kl\u00e4rungswille.<\/p>\n<p>Text wie Juristisches, weich und hinterh\u00e4ltig<br \/>\nBild wie Chirurgie, verbl\u00fcffend und konkret<br \/>\nMusik wie Psychologisches, indirekt wirkend und mitrei\u00dfend<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: medium;\">DIE METHODE DES UNTERSUCHENS ALS MYSTERIUM<\/p>\n<p><\/span>\u00dcber die Vorgehensweise:<\/p>\n<p>Als k\u00fcnstlerische Reaktion auf den Fall der F\u00e4lle l\u00e4uft nach der Kunst Profession ab, n\u00e4mlich kreieren die K\u00fcnstler einen Fall k\u00fcnstlich. Hier steht alles auf dem Kopf aus der Perspektive der anderen Teilnehmer der FALL-Kooperationsgruppe, weil wir hier das Fall- bzw. das Performance-Selbst konstruieren und nicht den Fall zu analysieren, anders gesagt, erst w\u00e4hrend der Analyse den Fall zu erstellen. Eben das ist die kreative Spezifikation, was Geisteswissenschaft und Kunst von realer Wissenschaft vorl\u00e4ufig trennt.<\/p>\n<p>Wiederum stellen wir w\u00e4hrend unserer kreativen Arbeit fest, dass die Analysemethoden , die Schwerpunksetzungen, die Gewichtungen, die Vorausschauungen gar nicht anders sind, nur wie gesagt, umgekehrt.<\/p>\n<p>Unser Patient bzw. Mandant ist das Thema: Fall. Der Fall taucht in unserem Wartezimmer- Kunstideen-Raum auf, blo\u00df er ist noch unsichtbar, besser gesagt noch in einer nicht definierten Form. Der einladende Vakuumraum muss komprimiert werden, die latente, also schon erahnte Form mit Ideen gef\u00fcllt, sichtbar gemacht werden.<\/p>\n<p>Was bei den Anderen Fall-Verarbeitung genannt wird, sind das bei den K\u00fcnstlern emotionale Prozesse, die qualitative Fantasien hervorrufen.<\/p>\n<p>Trotzdem: die Ernsthaftigkeit bei der Ideenentwicklung, die Pr\u00e4zision der Bestimmungen des Ablaufes oder bei der Realisation, die Glaubw\u00fcrdigkeit in dem Performanceraum herzustellen hat viel mit Realwissenschaft zu tun. Unsere H\u00e4nde scheinen auch gebunden zu sein, doch diese Strippen sind aus menschlichen Gef\u00fchlen, Wissen und Intellekt geflochten,<\/p>\n<p>aus dem Transzendentalen werden Perspektiven hierher geholt. Das wir den Fall materialisieren, geh\u00f6rt zu unserem spezifischen Anschauungspunkt und nicht zu letzt ein Zwang, denn wenn unsere Fallideen nur Gedanken bleiben- nie dargestellt- glaubt uns keiner, das wir gr\u00fcndlich analysiert haben. Man k\u00f6nnte sagen, der Fall ist die \u00fcberg\u00f6ttliche Inspiration und die k\u00fcnstlerische Darstellung ist die metaphysische Realisation.<\/p>\n<p>Die realistische Bewertung ist kein Patient, der tot oder wieder gesund wurde, oder ein gerecht oder ungerecht behandelter Angeklagte, sondern ob unsere Darstellung eine tiefe, weitreichende Wirkung auf die Teilnehmer hatte &#8211; durch ihre emphatische F\u00e4higkeiten- m\u00f6glichst unabh\u00e4ngig von den pers\u00f6nlichen Empfindungen oder der subjektiven Wahrnehmung sich hineinf\u00fchlen k\u00f6nnen, sich aus realer Zeit und Raum hinausheben zu lassen. Aber dieser Zaubertrick hat doch eine sehr \u00e4hnliche Ablaufstruktur, wie bei den \u201enormalen&#8220; Fallverarbeitungen: Definition des Wichtigen, Wahrnehmung der Hervorhebungen, Erkennen der aufeinander wirkenden Treffpunkte der Aufbauelemente, Einhalten von angemessenen Bewertungsf\u00e4higkeiten, wobei der Aha -Effekt bei uns eingebaut wird und durch \u201eOoh&#8220; und \u201eAah&#8220; verbalisiert wird, wenn wir die kunstspezifischen Qualit\u00e4ten erreicht haben.<\/p>\n<p>Obwohl wir auch im Team arbeiten, geht es trotzdem nicht um die gemeinsame Reduktion oder das Hinauslaugen des Entscheidenden, sondern darum aus der Ideenkonfrontation das Herausragende zu vereinigen, die Synchronisation der individuellen Sichtrichtungen. Das erm\u00f6glicht, \u00fcber das einzelne Individuum zu steigen, hinein in die h\u00f6heren Sph\u00e4ren der gemeinsamen, neutrale Pers\u00f6nlichkeitsmasse, wo man nichts mehr unterscheiden kann.<\/p>\n<p>Dieser levitierende Zustand geh\u00f6rt zu den K\u00fcnstlern, die diesen, so zu sagen freien Fall ohne Todesangst aushalten, sogar dabei auch noch wahrnehmen k\u00f6nnen. Meine Vorstellungskr\u00e4fte erlauben es mir, das auch ein Jurist, oder Chirurge auch Euphorie empfinden kann w\u00e4hrend seiner Arbeit, der k\u00fcnstlerische Prozess jedoch erm\u00f6glicht einen permanenten Genuss, sogar \u00fcberschreitet die Zeit- wie permanent- und H\u00f6he- wie Genuss- und landet in dem schwer definierbaren Intellekt, wo ein Augenblick eine Ewigkeit dauern kann. So leben, wie man Kunst macht, so forschen wie man lebt.<\/p>\n<p>Die \u00e4u\u00dfere Stimme mit den Inneren vereinen.<\/p>\n<p>\u3000<\/p>\n<p><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einf\u00fchrung in das spirituelle Bogenschie\u00dfen im Alltag \u00a0 Zeitraum: 2 Tage: ab Samstag vormittag bis Sonntag nachmittag Ort: Burg Rabenstein bei Belzig bzw. 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